Ford-Studie im Retro-Design: Ford Forty-Nine
Tuesday, 06 August 2002 (11:24:10) UTC

Eingereicht von jessy

Ford stellte auf dem Autosalon 2001 in Detroit die Konzeptstudie Forty-Nine vor. Sie kombinierte verschiedene Custom-Car-Designs aus den 40er- und 50er-Jahren mit eleganten Formen und Elementen großer italienischer Designer, wie zum Beispiel Ghia.

Dazu beschäftigten sich die Ford-Designer ausgiebig mit dem legendären Ford-Modell 1949, das seine schlichte Formgebung ebenso auszeichnete wie die klare Karosserielinie und die damals modernen Ausstattungsmerkmale.

Dazu beschäftigten sich die Ford-Designer ausgiebig mit dem legendären Ford-Modell 1949, das seine schlichte Formgebung ebenso auszeichnete wie die klare Karosserielinie und die damals modernen Ausstattungsmerkmale.

Die weich geschwungene Figur der Forty-Nine-Studie wird vor allem durch eine voll verglaste obere Karosseriehälfte erreicht, bei der auch die Dachsäulen hinter Glas verschwinden und die Scheibenwischer vollkommen versenkt sind. Farblich ist die Studie in einem weichen Schwarzton gehalten. Kontrapunkte werden in Chrom gesetzt, beispielsweise bei der Zierleiste rund um den Fensterbereich. Die 20-Zoll-Räder aus Leichtmetall glänzen in Chrom.

Auch der Innenraum ist eine Interpretation der schlichten Design-Elemente des Vorbilds. Die klappbaren Vordersitze sind elektrisch verstellbar. Eine offene, bis in den Fond durchgehende Mittelkonsole lässt den Eindruck von vier Schalensitzen entstehen, obwohl es sich eher um zwei Sitzbänke handelt. In dieser Mittelkonsole sind auch der Schalthebel für das Fünfganggetriebe und die Lüftung angeordnet.

Modern sind die elektromechanischen Öffnungssysteme für Türen, Motorhaube und Heckklappe. Die Rückseiten der schwarzen Ledersitze, die oberen Türleisten, das Armaturenbrett und die Hutablage sind mit terracottafarbenem, die Armlehne in anthrazitfarbenem Leder bezogen. Die unteren Tür-Zierleisten sind in Silbermetallic lackiert.

Alle wichtigen Instrumente befinden sich innerhalb eines einzigen, runden Gehäuses ähnlich wie bei den so genannten Hot Rods der damaligen Zeit. Der analoge Drehzahlmesser sitzt im Zentrum, digitale Tacho-, Temperatur-, Öl- und Tankanzeigen sind um ihn herum angeordnet. Audio- und Klimasteuerung befinden sich auf einem ausklappbaren Bedienfeld am unteren Ende der Windschutzscheibe.

Die klare, schlichte Design-Linie setzt sich in den runden Scheinwerfern fort. Einen besonderen Akzent bilden die schlanken, seitlich über die Ecken gezogenen LED-Rückleuchten.

Das zweifarbige Lederlenkrad ist mit dem bis in die 60er-Jahre hinein üblichen Hupenring versehen, auf dem hier Tempomat und Radiosteuerung untergebracht sind. Der Rückspiegel befindet sich an einem senkrechten Holm, der die Windschutzscheibe von innen in der Mitte teilt. Der Rückspiegel lässt sich in der Höhe beliebig verstellen. In dem Holm sitzt zudem die Antenne, deren Spitze am Wagendach austritt.

Die Design-Philosophie der Studie wird auch unter der Haube konsequent fortgesetzt. Die Metalloberflächen des Motorraums werden aus rostfreiem, gebürstetem und verchromtem Stahl gefertigt. Die Einlasskanäle sind in seidenmattem und die Ventildeckel in hoch glänzendem Schwarz lackiert. Lufteinlässe mit Filtereinsatz befinden sich an der Hinterkante der vorderen Radläufe, und die beiden Auspuff-Endrohre aus Edelstahl ragen aus dem Stoßfänger am Heck. Angetrieben wird die Studie von einem 3,9-Liter-V8-Aggregat mit obenliegenden Nockenwellen und 32 Ventilen aus dem Ford Thunderbird.

"Genau wie der Thunderbird erinnert auch der Forty-Nine an die Romantik und die Leidenschaft, die amerikanische Touring Cars heute so aufregend wie vor 50 Jahren machen," ist J. Mays, Vice President Design von Ford überzeugt. Der 1949er Ford wurde schon unmittelbar nach seiner Vorstellung in New York im Juni 1948 zum absoluten Verkaufsschlager: Noch bevor das Fahrzeug bei den Händlern stand, gingen 1,3 Millionen Bestellungen ein. Sein damals völlig neues, revolutionäres Nachkriegsdesign wurde 1949 und 1950 mit dem begehrten Fashion Academy Award ausgezeichnet.

Photos von der Forty-Nine-Studie könnt ihr [ hier ] runterladen.

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